Kontakt

Ich kenne jemanden, der betroffen ist.

Wir bieten auch Beratung für Angehörige.

Liebe(r) Ratsuchende(r),
Vermutlich befassen Sie sich gegenwärtig erstmals mit dem Thema „Pädophilie“ und suchen mehr Informationen (für häufig gestellte Fragen siehe FAQs).

Wenn jemand, den man gut zu kennen glaubt, pädophile Neigungen offenbart, dann ist das für die meisten Angehörigen erstmal eine große Überraschung, meist sehr unerwartet und wirft eine Menge Fragen auf: Oftmals erleben die Angehörigen viele verschiedene Gefühle gleichzeitig und sind sich unsicher, wie sie darauf reagieren sollen. Wie soll man pädophile Tendenzen in das Bild einfügen, das man von dem vertrauten Menschen hat?

Als Partner fragen Sie sich vielleicht, was es für die Zukunft Ihrer Beziehung oder Familie bedeutet, wenn Sie selbst Kinder haben? Ob Sie als Elternteil eines Betroffenen eine Mitschuld tragen? Ob es etwas an Ihrer Freundschaft ändern wird oder ob Sie denjenigen irgendwie unterstützen können?

Vielleicht sind Sie verärgert oder enttäuscht, so lange die Wahrheit nicht gewusst zu haben. Vielleicht empfinden Sie auch so etwas wie Abneigung oder Abscheu. Manchmal kann es auch Angst machen, ins Vertrauen gezogen worden zu sein, weil man ein immenses Verantwortungsgefühl bei gleichzeitiger Hilflosigkeit erlebt.

Ihnen kommt vielleicht ein Gedanke wie: „Muss ich das jetzt der Polizei melden und eine Anzeige machen oder soll ich das Geheimnis bewahren?“

Vielleicht sind Sie aber auch dankbar über das große Vertrauen, das Ihnen jemand mit diesem Geheimnis entgegengebracht hat und Sie möchten ihn bestmöglich unterstützen, wissen aber nicht wie? Viele Menschen, die eine pädophile Neigung bei sich entdecken, leiden nämlich selbst stark darunter und können schwerwiegend psychisch erkranken.

Wir möchten Ihnen helfen, diese Fragen zu klären.

So viel vorab: Die Pädophilie wird in unserer Gesellschaft nur allzu schnell mit sexuellem Kindesmissbrauch gleichgesetzt – zu Unrecht! Nicht jeder Mensch mit pädophiler Neigung begeht zwangsläufig früher oder später eine Missbrauchstat – und nicht jeder, der ein Kind sexuell missbrauch, hat eine pädophile Neigung. Allein pädophil zu sein, ist noch keine Straftat!

Was jetzt?

Wir möchten Ihnen helfen, …

  • Ihre Fragen zu klären
  • mit belastenden Gefühlen umzugehen
  • auf das entgegengebrachte Vertrauen reagieren zu können
  • Vorurteile aus dem Weg zu räumen

Aber auch, …

  • Risiken zu erkennen
  • unser präventives Therapieangebot an Ihren Angehörigen heranzutragen
  • Kindesmissbrauch vorzubeugen

Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf – anonym, kostenlos und unter Schweigepflicht.