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Unser Therapieangebot

Was Sie von der Therapie erwarten können

Vertraulich und kostenlos
Die Therapie ist für Sie kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Für unsere Therapeut*innen besteht eine Verschwiegenheitspflicht gegenüber Dritten. Die Behandlungskosten werden unter Wahrung der Anonymität von den Krankenkassen übernommen.

Individuell und strukturiert

Die Behandlung folgt einem klaren Therapieplan und wird an Ihre persönliche Situation angepasst. Dabei können psychologische, sexualwissenschaftliche und medizinische Ansätze miteinander verbunden werden.Je nach individuellem Bedarf können Einzel- und Gruppengespräche sowie eine medikamentöse Unterstützung Teil der Behandlung sein.

Mehr Sicherheit und Lebensqualität
Sie lernen, Ihre sexuellen Wünsche und Bedürfnisse besser wahrzunehmen, einzuordnen und zu kontrollieren. Gemeinsam werden persönliche Risikosituationen identifiziert und wirksame Verhaltensstrategien entwickelt. Dabei geht es nicht nur darum, sexuelle Übergriffe zu verhindern. Die Therapie soll Sie auch dabei unterstützen, mehr innere Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Stabilität in Ihrem Leben zu erreichen.

Welche Ziele verfolgt die Therapie?

Sexuelle Vorlieben sind Teil der Persönlichkeit und lassen sich nicht nach den eigenen Wünschen ändern. Um Menschen mit pädophiler Veranlagung zu unterstützen, sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche zu verhindern, bieten wir eine individuelle Therapie an.

Im Verlauf der Therapie erlernen die Betroffenen daher:

  • Ihre sexuelle Präferenz zu akzeptieren und in das Selbstbild zu integrieren.
  • Ihre sexuellen Wünsche und Bedürfnisse angemessen wahrzunehmen, zu bewerten und zu kontrollieren.
  • Risikosituationen zu identifizieren und neue Verhaltensstrategien zu entwickeln, die sexuelle Übergriffe auf Kinder verhindern.

Online-Selbsteinschätzung
Mit unserer kostenlosen und anonymen Online-Selbsteinschätzung können Sie sich einen ersten unverbindlichen Eindruck über Ihre sexuelle Präferenz verschaffen. Diese Selbsteinschätzung ersetzt allerdings nicht eine umfassende Diagnostik, kann aber anzeigen, dass eine weitere Abklärung der Problematik durch einen Experten sinnvoll ist.

Wie läuft die Therapie ab?

1. Kontakt aufnehmen
Der erste Schritt ist eine unverbindliche Kontaktaufnahme mit unserem Team in Kiel. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und erste Fragen klären.
Sie müssen dabei nicht bereits wissen, ob eine Therapie für Sie das Richtige ist. Auch wenn Sie zunächst Fragen haben oder unsicher sind, ob unser Angebot zu Ihrer Situation passt, können Sie sich an uns wenden.
> Kontakt aufnehmen

2. Unverbindliches Erstgespräch
In einem unverbindlichen Erstgespräch erhalten die Therapeuten ein genaueres Bild über die Problematik der Betroffenen. Dabei wird insbesondere geklärt, ob dem Interesse an Kindern eine pädophile Veranlagung zugrunde liegt. Anschließend entscheiden der Therapeut und der Betroffene gemeinsam, ob weitere Termine für die spezielle Diagnostik und therapeutische Gespräche vereinbart werden sollen.

3. Diagnostische Einzelgespräche
Zu Beginn der Behandlung findet in Einzelgesprächen eine standardisierte Diagnostik statt. Am Ende dieser Phase wird gemeinsam mit Ihnen geklärt, ob eine Therapie notwendig ist und welche konkreten Therapieziele verfolgt werden sollen.

4. Behandlung von Sexualpräferenzstörungen
Die anschließende Therapie findet wöchentlich in Gruppen- und/oder Einzelgesprächen statt. Das therapeutische Vorgehen beinhaltet verschiedene psychotherapeutische Verfahren und sexualmedizinische Ansätze. Bei Bedarf werden Medikamente verschrieben, die dabei helfen, Kontrolle über sexuelle Fantasien und Impulse zu erhalten. Die Gesamtdauer der Therapie ist unterschiedlich und richtet sich nach dem individuellen Therapiebedarf.

Der erste Schritt ist unverbindlich

Sie müssen vor einer Kontaktaufnahme noch keine Entscheidung für eine Therapie getroffen haben. Wenn Sie Fragen haben oder wissen möchten, ob unser Angebot für Sie geeignet ist, können Sie sich an unser Team in Kiel wenden.

Ihre Anfrage ist unverbindlich. Das Therapieangebot ist kostenlos, vertraulich und unterliegt der Schweigepflicht.
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Antworten auf häufige Fragen

Erfolgreiche Therapien kommen vor allem dann zu Stande, wenn Therapeut*innen und Teilnehmer*innen gleichermaßen ihre unterschiedlichen Aufgaben während einer Therapie wahrnehmen. Seitens der Teilnehmer*innen beeinflussen Offenheit, das Einbringen relevanter Probleme, regelmäßige Mitarbeit und das Treffen von Entscheidungen das Therapieziel maßgeblich. Entscheidend ist die eigene Motivation, keine sexuellen Übergriffe auf Kinder zu begehen und keine Missbrauchsabbildungen zu konsumieren.
Auf Seite der Therapeut*innen wird dies durch ihre Qualifikation in der Diagnostik und Therapie sexueller Störungen sowie regelmäßige Supervision unterstützt.

Wie lange die Therapie dauert, ist individuell unterschiedlich und richtet sich nach Ihrem persönlichen Therapiebedarf. In der Regel erstreckt sich die angebotene ambulante Therapie über einen Zeitraum von ca. einem bis zwei Jahren, mit meist wöchentlich stattfindenden Therapiesitzungen. Die Therapie findet üblicherweise im einzeltherapeutischen Setting statt.

Nein. Ziel ist ein verantwortungsvoller Umgang, die Integration in das Selbstbild und eine sichere Verhaltenskontrolle. Medikamente können bei Bedarf unterstützend eingesetzt werden.

Ziel ist es, sexuellen Missbrauch von Kindern sowie die Nutzung von Missbrauchsabbildungen zu verhindern, sowie die psychosoziale Beeinträchtigung der Patienten abzubauen. Wird dieses Ziel erreicht und ist dies zudem auf die Therapie zurückzuführen, kann von einer erfolgreichen Therapie gesprochen werden.

Die Erfahrungen des Berliner Präventionsprojektes zeigen darüber hinaus, dass zur Verstetigung des Therapieerfolges die Teilnahme an den Nachsorgegruppen sinnvoll ist.
Aus dem Hellfeld ist bekannt, dass Therapien, die Risikofaktoren für sexuelle Übergriffigkeit reduzieren, das Rückfallrisiko senken. Untersuchungen des Berliner Standortes zeigen, dass sich die bekannten Risikofaktoren für die Begehung sexueller Übergriffe auf Kinder bei Menschen mit einer pädophilen und hebephilen Störung im Dunkelfeld günstig therapeutisch beeinflussen lassen: Insbesondere emotionale Defizite und Wahrnehmungsverzerrungen waren durch die Behandlung geringer geworden und die Fähigkeit zur Selbstregulation gewachsen.